Sonntag, 11. Juni 2017

EX14 ARTIST RESIDENCY


We are happy to announce, that EX14 – Space for Contemporary Art launches its first Artist-in-Residence-Program ANWESENHEITSNOTIZEN. EX14 invites young international artist to spend the upcoming summer (1st August - 30th September) in Dresden.
EX14 is an artist-run space for contemporary art based in Dresden. Since 2015, EX14 is located in the vivid quarter of Neustadt right next to the main crosspoint Albertplatz, but its history dates back to 2011, when the precursor-space F14 opened its doors.
With this Residency we want to support young artists and build a platform for an intense discourse between artists, audience and other invited guests.

For your stay, we are offering you:
– the EX14 exhibition space as a Studio
   (50m², rest-room, internet access, basic working and kitchen supplies)
– accomodation
– assumption of travelcosts (up to 500,- €)
– artist fee of 500,-€
– solo exhibition during or at the end of the stay
– events of different formats, f.e. Artist-talks, trips to the countryside, open-studios, dinners, ...
   (in consultation with the artist)

Application:
All International Artists under 35 years, working in all disciplines and in any kind of media are cordially invited to apply to the programme ANWESENHEITSNOTIZEN. Please send us an email with a short introduction in your artistic practise (approximately 500 words), CV, contact Information and a portfolio to ex14.dresden@gmail.com. [Deadline: 25th June 2017]

Notice:
As the space is in the rest of the year used for exhibitions and is situated at the groundfloor of an apartment building, there's unfortunately no possiblity for heavy sculptural or musical practise.

DOWNLOAD PDF HERE


The Residency is fundend by:
















Dienstag, 6. Juni 2017

ICH.KNOTEN. (work in progress)

Veranstaltungsreihe RAUMANSICHTEN



Redi Made 
(AT)


Manchmal geht es nur mit Gewalt.
Oder man möchte es nur so. Manchmal. 

Es ist keine Lösung, aber ein Zugang. Ein Ansatz!
Schließlich muss man mal beginnen.

Und überhaupt, eine Lösung für was?!
Für den Anfang.



Eröffnung
09.06.2017, 19–22 Uhr mit Performance

geöffnet
10.+11.06., 15–18 Uhr 


Mittwoch, 31. Mai 2017

TAUSCHE BRAUTKLEID GEGEN REVOLVER


ein Wochenende über das Sammeln und Erzählen


Julia Kuzminska (DD)
Irène Mélix (DD)
Pablo Walser (DD)


TAUSCHE BRAUTKLEID GEGEN REVOLVER versteht sich als temporäre öffentliche Forschungsstelle Auf unterschiedlichste Weisen stehen die Tätigkeiten des Sammelns und Erzählens zur Diskussion.

Für das Wochenende ist die „FRAU AUFM BUCH“ Sammlung der Privatsammlerin Julia Kuzminska zugänglich. Es handelt sich dabei um eine weltweit einzigartige private Forschungsbibliothek, die mittlerweile 243 Exponate umfasst. Seit die passionierte Spaziergängerin 2013 ihre ersten Exponate „Ärzte und Frauen“ sowie „Der Henker und die Frauen“ fand, zieht sie von Bücherschrank zu Bücherschrank, baut ihre Sammlung zunehmends auf, erschließt sie systematisch und (er)findet Zusammenhänge und Kategorien. (Frauen und Zahlen, Frauen und Adjektive, Frauen und Berufe, Frauen unterwegs). Sie sind herzlich eingeladen, die Gelegenheit für vergleichbare Forschungen am Medium verstoßenes Buch zu nutzen, die weltweit umfangreichsten „FRAU AUFM BUCH“-Sammlung zu durchforsten und in selbst ernannten Fachkreisen zu diskutieren. Es darf gestritten, kategorisiert und wieder verworfen werden. Weitere Exponate können live in die Forschungsbibliothek aufgenommen werden.

Pablo Walser hat zusammen mit Julia Gutekunst und Hans Seidl einzelne Buchtitel malerisch umgesetzt. Um Missverständnissen vorzubeugen sind die Bilder mit dem Titel beschriftet. Weitere Anmerkungen, Querverweise, persönliche Lieblingsstellen oder Buchkritiken der ersten Seite werden allerdings erst unter Schwarzlicht sichtbar.

Des weiteren gewährt Irène Mélix Einblicke in ihr seperates Rechercheprojekt. Ausgangspunkt bildete die Frage, ob die Bücher der „FRAU AUFM BUCH“ Sammlung tatsächlich etwas über 'Frauen' erzählen, oder vielmehr über die Schreiber_innen, die über 'Frauen' schreiben? Erzählen sie etwas über das Patriarchat an sich? Und wie kommt es zu der unangenehmen heterosexuellen Zweigeschlechtlichkeit? Im Rahmen ihrer Recherche beschäftigt sich Irène Mélix seit einiger Zeit mit europäischen Romanen der 20er Jahre, die von lesbischem Leben, homosexuellen Identitäten und deren gesellschaftliche Bedingungen erzählen. Über Lesung, Archivmaterial und ausgesuchte Textstellen wird ein erster Einblick in das Recherchevorhaben gewährt. Ihr Dank geht an das SPINNBODEN Archiv Berlin. Das Spinnboden ist die größte Sammlung von Zeugnissen und Spuren lesbischer Existenz europaweit.


Eröffnung
02.06.17, 19–22 Uhr

geöffnet
03.+04.06.17, 15–18 Uhr













Freitag, 12. Mai 2017

EIN RAUM MIT TEPPICH

Veranstaltungsreihe RAUMANSICHTEN



Layla Nabi & Sam Lanchin (DD)


waiting is uncomfortable


Using traditional and nontraditional means of storytelling, Layla Nabi and Samuel Lanchin construct a new narrative for the space at EX14. Bringing together objects and seemingly disparate pieces of information, they seek to question the audiences’ relationship to waiting.



Eröffnung
19.05.2017, 19–22 Uhr

geöffnet
20.+21.05., 15–18 Uhr








Mittwoch, 3. Mai 2017

DIE ERDE FÜR DEN MENSCHEN? KROKODIL.

Veranstaltungsreihe RAUMANSICHTEN


Alina Fedotova (PL/RU)


"Die Wissenschaft ist wie ein Krokodil: es kann den Kopf nicht drehen. 
Der Wissenschaft gleich muss es ununterbrochen vorwärts laufen mit seinem weit aufgerissenen, alles verschlingenden Maul." aus: Robert Jungk, Heller als tausend Sonnen, 1956

https://vimeo.com/219642729

https://vimeo.com/219641379

Es finden zwei audiovisuelle Performances statt:

06.05.2017 20 Uhr
"Wenn alles endet, beginnen wir zu singen"

07.05.2017 16 Uhr
"Heller als tausend Sonnen"