Dienstag, 6. Juni 2017
Mittwoch, 31. Mai 2017
TAUSCHE BRAUTKLEID GEGEN REVOLVER

ein Wochenende über das Sammeln und Erzählen
Julia Kuzminska (DD)
Irène Mélix (DD)
Pablo Walser (DD)
TAUSCHE BRAUTKLEID GEGEN REVOLVER versteht sich als temporäre öffentliche Forschungsstelle Auf unterschiedlichste Weisen stehen die Tätigkeiten des Sammelns und Erzählens zur Diskussion.
Für das Wochenende ist die „FRAU AUFM BUCH“ Sammlung der Privatsammlerin Julia Kuzminska zugänglich. Es handelt sich dabei um eine weltweit einzigartige private Forschungsbibliothek, die mittlerweile 243 Exponate umfasst. Seit die passionierte Spaziergängerin 2013 ihre ersten Exponate „Ärzte und Frauen“ sowie „Der Henker und die Frauen“ fand, zieht sie von Bücherschrank zu Bücherschrank, baut ihre Sammlung zunehmends auf, erschließt sie systematisch und (er)findet Zusammenhänge und Kategorien. (Frauen und Zahlen, Frauen und Adjektive, Frauen und Berufe, Frauen unterwegs). Sie sind herzlich eingeladen, die Gelegenheit für vergleichbare Forschungen am Medium verstoßenes Buch zu nutzen, die weltweit umfangreichsten „FRAU AUFM BUCH“-Sammlung zu durchforsten und in selbst ernannten Fachkreisen zu diskutieren. Es darf gestritten, kategorisiert und wieder verworfen werden. Weitere Exponate können live in die Forschungsbibliothek aufgenommen werden.
Pablo Walser hat zusammen mit Julia Gutekunst und Hans Seidl einzelne Buchtitel malerisch umgesetzt. Um Missverständnissen vorzubeugen sind die Bilder mit dem Titel beschriftet. Weitere Anmerkungen, Querverweise, persönliche Lieblingsstellen oder Buchkritiken der ersten Seite werden allerdings erst unter Schwarzlicht sichtbar.
Des weiteren gewährt Irène Mélix Einblicke in ihr seperates Rechercheprojekt. Ausgangspunkt bildete die Frage, ob die Bücher der „FRAU AUFM BUCH“ Sammlung tatsächlich etwas über 'Frauen' erzählen, oder vielmehr über die Schreiber_innen, die über 'Frauen' schreiben? Erzählen sie etwas über das Patriarchat an sich? Und wie kommt es zu der unangenehmen heterosexuellen Zweigeschlechtlichkeit? Im Rahmen ihrer Recherche beschäftigt sich Irène Mélix seit einiger Zeit mit europäischen Romanen der 20er Jahre, die von lesbischem Leben, homosexuellen Identitäten und deren gesellschaftliche Bedingungen erzählen. Über Lesung, Archivmaterial und ausgesuchte Textstellen wird ein erster Einblick in das Recherchevorhaben gewährt. Ihr Dank geht an das SPINNBODEN Archiv Berlin. Das Spinnboden ist die größte Sammlung von Zeugnissen und Spuren lesbischer Existenz europaweit.
Eröffnung
02.06.17, 19–22 Uhr
geöffnet
03.+04.06.17, 15–18 Uhr
Freitag, 12. Mai 2017
EIN RAUM MIT TEPPICH
waiting is uncomfortable
Using traditional and nontraditional means of storytelling, Layla Nabi and Samuel Lanchin construct a new narrative for the space at EX14. Bringing together objects and seemingly disparate pieces of information, they seek to question the audiences’ relationship to waiting.
Eröffnung
19.05.2017, 19–22 Uhr
geöffnet
20.+21.05., 15–18 Uhr
Mittwoch, 3. Mai 2017
DIE ERDE FÜR DEN MENSCHEN? KROKODIL.
Veranstaltungsreihe RAUMANSICHTEN
Alina Fedotova (PL/RU)
"Die Wissenschaft ist wie ein Krokodil: es kann den Kopf nicht drehen. Der Wissenschaft gleich muss es ununterbrochen vorwärts laufen mit seinem weit aufgerissenen, alles verschlingenden Maul." aus: Robert Jungk, Heller als tausend Sonnen, 1956
https://vimeo.com/219642729
https://vimeo.com/219641379
Es finden zwei audiovisuelle Performances statt:
06.05.2017 20 Uhr
Alina Fedotova (PL/RU)
"Die Wissenschaft ist wie ein Krokodil: es kann den Kopf nicht drehen. Der Wissenschaft gleich muss es ununterbrochen vorwärts laufen mit seinem weit aufgerissenen, alles verschlingenden Maul." aus: Robert Jungk, Heller als tausend Sonnen, 1956
https://vimeo.com/219642729
https://vimeo.com/219641379
Es finden zwei audiovisuelle Performances statt:
"Wenn alles endet, beginnen wir zu singen"
07.05.2017 16 Uhr
Sonntag, 2. April 2017
IN STILLEM WIDERHALL
Veranstaltungsreihe RAUMANSICHTEN
Boohri Park & Niklas Müller (DD)
Diesen Fragen geht die Ausstellung „In stillem Widerhall“ von Boohri Park und Niklas Müller nach. In Rauminstallationen und Grafiken werden dort Übergänge und Schwellen präsentiert, die sich in unterschiedlichen Zuständen von Offensein und Geschlossensein befinden.
07.04.2017, 19–22 Uhr
geöffnet
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